Dienstag, 1. Mai 2012. Nicht gewonnen, aber trotzdem den Abstand vergrößert! Wenn es beim VfB mal nicht „so“ läuft (man sollte nicht vergessen, dass dieses Spiel auch NICHT verloren wurde), ist wenigstens auf unsere Konkurrenz noch Verlass! Heeslingen machte genau das, was sie sollen… verlieren.
Am Marschweg war unser VfB aus irgendwelchen Gründen nicht so durchschlagskräftig wie in den letzten Spielen. Vom Fußballerischen her war Lüneburg sogar die klar bessere Mannschaft. Die Gäste beherrschten das Mittelfeld souverän, standen in der Abwehr kompakt und leisteten sich nicht so viele Fehlpässe wie die Unsrigen. Nur der Sturm unserer Gäste war alles andere als gefährlich, was zwar zum Teil deren Unvermögen geschuldet war, man aber zu einem großen Stück auch ruhig unserer Abwehr anrechnen darf. Ansonsten gab es auf beiden Seiten Standfußball von der feinsten Sorte. Zu oft fehlten die Anspielstationen oder der Überblick. Bei Ballverlusten des Gegners dauerte es unendlich lange bis der VfB sich sortiert hatte und das Spiel nach vorn möglich wurde.
Was mir auch besonders aufgefallen ist: Auf dem Platz herrschte unter den Spielern ein gereizter Ton und irgendwie fehlte die Spielfreude der letzten Partien. Auch Videgla und Lüttmann machten dieses Mal keine sonderlich gute Figur. Besonders gut fand ich, dass die Mannschaft trotz der durchwachsenen Leistung zum Zaun kam und den Kontakt mit den Fans suchte! Da ich leider den Heimweg recht zügig antreten musste, habe ich leider nicht gesehen, ob sich auch Videgla und Ferulli am Zaun zeigten! Das hätte ich stark gefunden und beide hätten es verdient sich von den Fans feiern zu lassen!
Naja, wollen wir hoffen, dass das Spiel eine Momentaufnahme war und die Spielfreude am Sonntag gegen Rehden wieder zurück an den Marschweg kommt und die direkten Aufstiegschancen des VfB mit einem Sieg Heeslingens direkte Aufstiegschancen damit gaaanz weit in den Bereich der theoretischen Möglichkeiten rückt. D.