Sonntag, 16. September 2012. Es ist Sonntag und ich trinke Tee in’nem Cafe und als ich – Stop! Ich sitz gar nicht im Cafe. Ich bin auf dem Weg nach Meppen. Ich trink auch keinen Tee, denn schließlich muss ich fahren. Aber es ist Sonntag und ich bin mit Block J und einem Vanguard unter ziemlichem Zeitdruck auf dem Weg ins tote Land, ins Emsland! Bereits 5 minuten vor Anpfiff kommen wir im Emslandstadion, äh ich meine Vivaris Arena, ach quatsch, MEP-Arena(!) an, sodass noch genug Zeit ist, die armen Zug- und Busfahrer zu begrüßen. Arm, weil sie leider schon länger in Ostholland verweilen mussten. Der ein oder andere ertrank dieses Frusterlebnis im Alkohol, was man dem ein oder anderen auch durchaus ansah. Egal, die Mannschaften laufen ein, Choreos auf beiden Seiten, die Atmosphere von 4. Liga weit entfernt. Anpfiff! Keine der beiden Mannschaften versteckt sich. Beide wollen den Sieg. Die Bauerntruppe; die leicht aber deutlich bessere Mannschaft. Dann das 1:0 für die Hausherren. Kurzes Schweigen. Ernüchterung. Doch die schnelle Erkenntnis lautet: “In Meppen verlieren? Das geht nicht!” Rund 600 Oldenburger zeigen sich unbeeindruckt vom Rückstand. Halbzeit. Auf sich selbst besinnen, Kräfte sammeln, Mut fassen! Motiviert, vllt gar übermotiviert kommt der VfB zurück und kassiert leider einen unnötigen Platzverweis. Doch der Kampf geht weiter, sodass nur noch ein Foul im Strafraum die Naturgewalt VfB aufhalten kann. Den fälligen Elfmeter will Lüttmann schießen. Er will! Er will meist wie kein anderer den Sieg. Ich kann kaum hinsehen, mein Herz irgendwo zwischen rasend und stillstand. Doch Lüttmann beseitigt alle Zweifel mit einem sicheren Schuss ins Tor! JAAA! Jetzt ist alles möglich! Erneut zeigt die Mannschaft eine unglaubliche Moral. Von der Rollerprollgang von der Tankstelle und deren gleichgesinnten ist inzwischen wenig bis gar nichts zu hören. Mit Leidenschaft und Wille ist es erneut Lüttmann, der die Führung für den VfB erzielt. Jetzt gibt es kein Halten mehr, Party im Auswärtsblock, alle liegen sich in den Armen! Mit dem Abpfiff kehrt ein Gefühl ein, dass einem Déjà-vu gleich kommt. Schließlich haben wir schon wieder in Meppen gewonnen! Mansur bekommt bei der fälligen Humba nicht genug und fordert bestimmt 20 mal “Derbysieger”. Doch dafür weiß jetzt jeder im Emsland, wer hier vor wem zu knien hat. Auf der Rückfahrt wollten wir eigentlich an DER Tankstelle tanken, aber leider Gottes war ja die Straße gesperrt… Doch dafür haben wir dann an jeder Tankstelle die frohe Kunde verbreitet. Danke an alle Beteiligten (also auch an den SV Meppen) für den schönen Tag! P.
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Rehden – VfB
Endlich war es wieder soweit, Saisonbeginn. Und dann auch gleich in die Weltstadt Rehden, wo sogar US-Amerikaner gerne spielen. Die Entfernung zu diesem „sehr gut“ zu erreichenden Dorf war noch im Rahmen, so dass auch eine relativ spontane Anreise (meinerseits) möglich war. Gutes Wetter für ein hoffentlich gutes Spiel. Ein initialer Check der Gegebenheiten ließ schon gleich nichts Gutes vermuten. Viel zu wenig Platz für uns und auch sage und schreibe EIN Dixiklo! Geht gar nicht! Dass man sich nur mit einer Bier-Würstchen-Buden-Kombination abfinden muss, kennt man ja schon von anderen Lokalitäten, aber nur eine Toilette?!? Naja. Zudem war ein vernünftiges Zapfen des Bieres natürlich auch nicht möglich. OK, aber nun zum Spiel. Auch hier ging es gleich negativ los. Frühes Gegentor und schlechte Abstimmung beim VfB. Dies wurde im Laufe des Spiels ein wenig besser und Rehden verlor ein wenig die Oberhand. Konnte man gerade von einem ausgeglichenen Spiel reden, war der VfB aufgrund einer gelb-roten Karte auch nur noch mit 10 Mann auf dem Platz. Naja, mit 10 Mann sind wir immer besser, hatte ich noch flapsig gesagt, aber ich sollte Recht behalten. Die Mannschaft zeigte eine gute Moral und schaffte kurz vor Schluss doch noch den Ausgleich zur Freude der mit Bus, Auto und Fahrrad (!) angereisten Oldenburger. Dadurch wurde dann noch eine heiße Schlussphase eingeleitet, so dass fast auch noch die Führung vom VfB hätte erzielt werden können. Summa summarum in dieser schwierigen Liga ein super Ergebnis, worauf man aufbauen kann. Auswärts einen, zu Hause drei Punkte! Aber das sehen wir Samstag! T.
VfB – Lüneburg
Dienstag, 1. Mai 2012. Nicht gewonnen, aber trotzdem den Abstand vergrößert! Wenn es beim VfB mal nicht „so“ läuft (man sollte nicht vergessen, dass dieses Spiel auch NICHT verloren wurde), ist wenigstens auf unsere Konkurrenz noch Verlass! Heeslingen machte genau das, was sie sollen… verlieren.
Am Marschweg war unser VfB aus irgendwelchen Gründen nicht so durchschlagskräftig wie in den letzten Spielen. Vom Fußballerischen her war Lüneburg sogar die klar bessere Mannschaft. Die Gäste beherrschten das Mittelfeld souverän, standen in der Abwehr kompakt und leisteten sich nicht so viele Fehlpässe wie die Unsrigen. Nur der Sturm unserer Gäste war alles andere als gefährlich, was zwar zum Teil deren Unvermögen geschuldet war, man aber zu einem großen Stück auch ruhig unserer Abwehr anrechnen darf. Ansonsten gab es auf beiden Seiten Standfußball von der feinsten Sorte. Zu oft fehlten die Anspielstationen oder der Überblick. Bei Ballverlusten des Gegners dauerte es unendlich lange bis der VfB sich sortiert hatte und das Spiel nach vorn möglich wurde.
Was mir auch besonders aufgefallen ist: Auf dem Platz herrschte unter den Spielern ein gereizter Ton und irgendwie fehlte die Spielfreude der letzten Partien. Auch Videgla und Lüttmann machten dieses Mal keine sonderlich gute Figur. Besonders gut fand ich, dass die Mannschaft trotz der durchwachsenen Leistung zum Zaun kam und den Kontakt mit den Fans suchte! Da ich leider den Heimweg recht zügig antreten musste, habe ich leider nicht gesehen, ob sich auch Videgla und Ferulli am Zaun zeigten! Das hätte ich stark gefunden und beide hätten es verdient sich von den Fans feiern zu lassen!
Naja, wollen wir hoffen, dass das Spiel eine Momentaufnahme war und die Spielfreude am Sonntag gegen Rehden wieder zurück an den Marschweg kommt und die direkten Aufstiegschancen des VfB mit einem Sieg Heeslingens direkte Aufstiegschancen damit gaaanz weit in den Bereich der theoretischen Möglichkeiten rückt. D.
VfB – Osna II
Mittwoch, 18. April 2012. Mittwoch Abend, der VfB holt in einem Nachholspiel weitere wichtige 3 Punkte und beendet eine lange sieglose Serie gegen Osnabrück. Seit einer gefühlten Ewigkeit haben wir schon nicht mehr gegen Osnabrück gewonnen, umso schöner deshalb der 2:0 Erfolg. Eine frühe Führung, erzielt durch Ferrulli (8. min), welcher später leider verletzungsbedingt nicht weiterspielen konnte, leitete den VfB auf Erfolgskurs. Schade nur, dass nicht alle den Treffer erleben konnten, da selbst ein Anpfiff um 18.30 Uhr für das schwerer arbeitende Volk kaum zu schaffen ist und das erst recht, wenn man während der Arbeit von nichtstuenden Studenten damit genervt wird, dass man fürs Spiel noch vorher Bier holen soll. Planet verkehrte Welt sag ich da nur. Davon mal ab, tat das Wetter auch sein Bestes dazu und so wurde aus einem schönen sonnigen Tag ein regnerischer Abend. Nach der Führung hatte der VfB in einem kämpferisch guten Spiel weitere Möglichkeiten die Führung zu erhöhen. Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit hätten die Gäste den Ausgleich erziehen können, ließen jedoch diese für mich beste Szene der Osnabrücker aus. In einem dann doch hart umkämpften Spiel traf dann nach einem Freistoß Julian Lütmann per Kopf zum 2:0. Von nun an waren die 969 Zuschauer nicht mehr zu halten, so dass selbst die Haupttribüne einen Wechselgesang anstimmte. Dies hatte es auch schon lange nicht mehr vergeben. Die Osnabrücker versuchten dann mehr Spielanteile für sich zu gewinnen, kamen jedoch meist nicht weiter als bis zum 16er des VfB. Dadurch bildeten sich einige Kontermöglichkeiten für den VfB, um den Sack endgültig zu zu machen, ließen diese aber aus. So blieb es beim verdienten 2:0 Sieg, welcher noch von einer anschließenden HUMBA angemessen gehuldigt wurde. Ju.
VfB – Göttingen
Sonntag, 15. April 2012. Der VfB holte in einem eher schwachen Spiel 3 wichtige Punkte. In der Anfangsphase zeigte der VfB gutes Passspiel und erspielte sich somit gute Torchancen. In der 21. Minute traf Ferrulli dann zur verdienten Führung. Toller Angriff und super Abschluss. Bis zur Halbzeit passierte dann nichts Bemerkenswertes mehr. Das Wetter war übrigens scheiße. Arschkalt und keine Sonne. Fehlte nur noch der Regen. Das Bier war dennoch köstlich. In der 2ten Halbzeit lief fast nichts mehr nach vorne. In der 70. Minute sah ein Spieler von Göttingen die Rote, aber trotzdem schafften sie es nicht, gefährlich vors gegnerische Tor zu kommen. Oldenburg hatte sogar Glück, nicht den Ausgleich zu kassieren. Starke Parade in den Schlussminuten vom Oldenburger Torhüter. Danke Mansur. Am Ende zählen nur die 3 Punkte. Die nächsten Spiele werden wieder besser bei hoffentlich herrlichem Wetter. 4 Spiele weniger als der Tabellendritte Rehden und die Verfolger patzten auch. Nächste Saison spielt der VfB in der RL. So sahen es die Göttinger Fans ja auch
J.
VfB – Whv
Mittwoch, 04. April 2012. Ohne Block J fahr’n wir nach Berlin…. Aua, das tut weh! Aber egal, zu dem Spiel gibt es nur wenig zu sagen. SVW war besser und basta! Das einzige was mir wirklich richtig schön aufgefallen ist, ist die vier vier zwei Formation der Schlickrutscher! Klassisch und effektiv und sauber gespielt. Da sah man den Klassenunterschied! Oldenburg hatte nicht den Hauch einer Chance.
Was soll man sonst schreiben… also, wäre Ferrulli bei Facebook, würde er eine Freundschaftseinladung bekommen! Er war nur übereifrig. Das sollten sich eher einige Fans ankreiden. Er bringt regelmäßig gute Leistungen und trotzdem gibt es jedes Mal wieder Lack! Das ist doch Scheiße, was soll er denn tun. Spielt er nicht mit vollem Einsatz, wird gemault und wenn er dann mal über Ziel hinausschießt ist er der Arsch! Schönen Dank auch.
Ansonsten war Videgla der einzige Spieler der beim VfB überzeugt hat.
Ach ja, dass Pack was da aus WHV angereist ist…. Tod und Hass dem VfB???? Fahrt nach Hause und kriecht wieder in eure Löcher…. Ihr Penner! Alles im allen… verschenkte 7 Euro. Dafür ging das Bier vom Geschmack her. Aber eins habe ich nicht verstanden. Gibt es einen Mengenrabatt bei der Bestellung? Ich bestelle ein Bier und bezahle 2.50. Neben mir bestellt einer zwei Bier und bezahlt 4.80 und nein, er hatte keine Becher abgegeben??? Das versteh mal einer??? D.
VfB – BVC
Sonntag, 25. März 2012. Bei äußerst gutem Wetter waren wir der Einladung gefolgt und haben uns vor dem Spiel im sogenannten „Vangarden“ getroffen. Bei kühlem Bier erfolgte die Einstimmung auf dieses Spitzenspiel. Wir es zu erwarten war, war für die letzten Verhältnisse mit 2328 Zuschauern ein richtiger „Andrang“ im Stadion. Das Spiel gestaltete sich zunächst recht ausgeglichen und der VfB machte eine gute Figur. Kurz vor der Halbzeit war dann Zeit zum Jubeln und der VfB erzielte die Führung. Noch im Freudentaumel passierte jedoch das Missgeschick und der Ausgleichstreffer fiel. So ein Ärger. Auch in der zweiten Halbzeit präsentierten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe. Zum Schluss wurde der VfB noch einmal stärker und hatte sogar erneut die Führung auf dem Fuß. Abpfiff. Naja, eigentlich gerechtfertigt und die Cloppenburger Siegesserie gebrochen. Immerhin etwas. Ein Punkt ist wichtig und es gibt zum Glück dieses Jahr schließlich mehr als nur einen Aufstiegsplatz. Also weitermachen und ab jetzt nur noch drei Punkte pro Spiel! T.
VfB – Braunschweig II
Sonntag, 18. März 2012. Abfahrt Marschweg 20 Minuten vor Spielbeginn. Knapp kalkuliert kam ich nach Oldenburg. Die Anwesenheit der Polizei mit mehreren Einsatzwagen versprach schon einmal relativ viel und dass damit verbunden nun auch endlich mal wieder ein wenig Auswärtsfans anwesend sein könnten. Hinein ins Stadion. Ein Blick ins Rund sah jedoch wiederum anders aus. Man, war kurz vor Anpfiff wenig los. Erst wohl als Sicherheitsspiel eingestuft, wurde dies wohl noch geändert. Vielleicht wurde auch die „II“ beim Namen der Auswärtsmannschaft übersehen. Man weiß es nicht. Bevor ich den ersten Gedanken an die Wetterumstände verlieren konnte, fiel auch schon das 1:0. Das ging ja gut los, dachte ich mir. Vier Spieler aus der ersten Mannschaft hieß es irgendwo. Hmm, mal sehen. Im Gegensatz zum letzten Spiel zeigte sich der VfB wesentlich stärker. Lag vielleicht auch nicht zuletzt am starken Wind, der sich auch mehr und mehr bemerkbar machte. Naja, wenigstens regnete es nicht, so wie angekündigt. 60 Minuten sollte es dauern, bis endlich die bisher knappe Führung ausgebaut werden konnte. Starkes Spiel vom VfB. Kurz vor Schluss noch das 3:0. Die Welt war in Ordnung, jedoch fiel der Torjubel aufgrund von festgefrorenen Gliedmaßen ein wenig geringer als noch am Anfang aus. Mensch, war der Wind kalt. Nichts zu merken vom angekündigten Frühling. Anschlusstreffer in der Nachspielzeit. Wen interessiert’s? Abpfiff und wieder drei wichtige Punkte auf dem Weg zum Aufstieg. Nächste Woche wird’s ein heißes Tänzchen werden, von dem sicherlich, falls es wieder so kalt sein wird, auch die Zuschauer etwas merken. T.
VfB – Langenhagen
Sonntag, 04. März 2012. Nach gefühlten zwei Jahren war es endlich mal wieder soweit. Der VfB sollte sein erstes offizielles Heimspiel 2012 bestreiten. Aufgrund der Erfahrungen der letzten Wochen begann der Tag relativ verhalten. Gegen Mittag gab es vereinzelnde Telefongespräche, ob denn die gefürchtete Spielabsage nicht doch übersehen worden wäre. Trotz alledem hatten wir uns dann an bekannter Stelle vor dem Spiel getroffen, um gemeinsam zum Stadion zu schreiten (nicht zuletzt deswegen, weil wir nicht mehr genau wussten, wo wir eigentlich hin mussten). Angekommen ereilte uns der erste Schock: „Hier ist ja nichts los.“ Dies konnte aber durch unser ungewöhnliches frühes Aufschlagen am Stadion (40 Min vor Spielbeginn) erklärt werden. Nachdem uns die Ordner angenehm die Richtung wiesen: „Zum Block J geht es da herum!“, fanden wir uns auch wieder in gewohnter Umgebung ein. Nachdem ich schnell mein erstes Bier in der Hand hatte, war ich jedoch wieder irritiert. Dies lag zum einen daran, dass ich dachte, dass ich aufgrund meiner Bezahlung den ganzen Bierwagen gekauft hätte, zum anderen aber daran, dass ich zügig mein Bier bekam. Na gut, wenigstens war noch „freie Platzwahl“. So konnte der Anpfiff erwartet werden. Nach einigen Gesprächen der Marke „Kennen wir uns nicht irgendwo her?“ mit bekannten Gesichtern ging es dann auch endlich los. Noch nicht wirklich angekommen, fiel mir gleich diese zuerst unangenehme laute Atmosphäre auf. Dann entsann ich mich jedoch, dass dies für dieses Rund völlig normal schien und ich entschied mich auch, das eine oder andere „Ja, ne, is klar!“ hinaus zu rufen. Es wurde dann jedoch relativ schnell kritisch als mein Bier leer wurde. Ich hatte mich gerade bezüglich der Lautstärke assimiliert, stand ich nun vor dem nächsten Problem: Wo krieg ich Bier her? Mir wurde der Tipp gegeben, dass es mit Chance auch Bier anner Bude gibt und ich versuchte mein Glück. Ich war wiederum irritiert als auch dieser Versuch mir recht schnell gelang. Wie Frodo auf dem Weg nach Mordor wollte ich versuchen, die Treppe zu uns wieder hinab zu steigen, doch weder die Spinne Kankra, noch ein Balrog, noch erboste Zuschauer, die völlig zu Unrecht auf dieser Treppe im Weg stehen, stellten sich mir in den Weg! Dann fiel nun auch zum Glück das frühe Gegentor 0:1, welches mich wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholte: Das kannte ich nämlich! Zum Glück ließ der Ausgleich nicht lange auf sich warten und die Lage war wieder mehr oder weniger in Ordnung. Dem kam noch hinzu, dass die Dixis diesmal nicht gut austariert waren, so dass man beim Pinkeln gleich eine gefühlte Achterbahnfahrt umsonst bekam. Danke für dieses Nebenprogramm! 2:1. Das Spiel wurde ansehnlicher. Jedoch wurd es wohl dem Schieb… Schiri ein wenig zu unübersichtlich, so dass im Zuge der Gleichberechtigung nach der 63. Min. nun auch ein VfBer (71. Min.) den Platz verlassen musste. Naja, 81. Min. 3:1 Sack zu gemacht! Wichtige drei Punkte, die zum inoffiziellen Anfang der Rückrunde einen guten Start für den VfB bedeuten. Man kann nun hoffen, dass die spielerischen Fehler abgestellt und auch eine potentielle HUMBA geprobt wird. Jungs, diese kam auch schon mal bei weniger erfolgreichen Siegen authentischer rum! Aber gut, dass noch Luft nach oben bleibt.
T.
Hallenturnier in Cloppenburg
Freitag, 13. Januar 2012. Nach gefühlten Jahren gibt es mal wieder eine (zumindest im vorhinein) sehenswerte Vorstellung des VfB Oldenburg. Zwar geht es nicht um Punkte, die in dieser Saison letztenendes das einzige sind was zählt, aber um Prestige beim traditionellen Hallenturnier in CLP. Die Teilnehmerliste mit unter anderem SF Siegen, SV Wilhelmshaven und nachtürlich BV Cloppenburg als Gastgeber versprachen ein interessantes Turnier, doch es sollte ganz anders kommen. Das erste Spiel gegen Holthausen/Biene fing gut an, leider ruhte sich die Mannschaft auf der schnellen 2:0 Führung aus und wurde mit einer 2:4-Niederlage bestraft. Die Unterstützung auf den Rängen hingegen war hochklassig. Beweismatarial in Form von bewegten Bildern schwirrt inzwischen auch schon durch das Internet. Nach kleinem Test des Cloppenburger Caterings und ein paar Verachtungen gegenüber dem SVW ging es in das vermutlich stimmungsvollste Spiel des Abends, nämlich gegen die Sportfeunde Siegen. Diese machten mit ihren etwa 30 Mann ziemlichen Lärm, kamen aber natürlich gegen circa 100 peitschende Oldenburger nicht an. Es war trotzdem ein schönes Gefühl, ausnahmsweise mal gegen die Lautstärke einer anderen Fanszene anzusingen und nicht nur von peinlichem Schweigen abzulenken. Auf dem Spielfeld ging die Sache jedoch 1:1 aus, was die Hoffnungen der meisten Oldenburger auf ein Weiterkommen wohl zunichte machte, angesichts von nur ganz bestimmten Konstellationen die uns weiterhelfen würden. Nichtsdestotrotz stand noch ein Spiel an. Das allerdings gab auch nicht viel her und so mussten wir doch eine recht frühe Heimreise antreten. Dennoch: ein empfehlenswertes Turnier, welches ich bei einer erneuten Einladung der Oldenburger Kicker sicher wieder besuchen werde. P.